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Die Sächsische Schweiz

Im Südosten Sachsens liegt mit einer Fläche von ca. 368 km² die Sächsische Schweiz, auch als Elbsandsteingebirge bekannt. Dieses eigenwillige Sandsteingebirge findet in der Tschechischen Republik als Böhmische Schweiz mit ca. 300 km² seine Fortsetzung.
Die höchsten Erhebungen im sächsischen Teil sind auf der rechten Elbseite der Gr. Winterberg (552m) und auf der gegenüberliegenden Elbseite der Gr. Zschirnstein (561m).
Die zwei Schweizer Maler Adrian Zingg (1734-1816) und Anton Graff (1736-1813) sollen den Namen "Sächsische Schweiz" geprägt haben.
Die ersten Besucher kamen aus Dresden. Durch die Dampfschiffahrt ab 1837 und Eisenbahn 1851 wurde der Massentourismus eröffnet.
Das Gebirge kann in mehrere Regionen unterteilt werden.
Die Vordere- und Hintere Sächsische Schweiz, das Gebiet der Steine sowie das Bielatal.
Lilienstein Die Vordere Sächsische Schweiz erstreckt sich zwischen Wehlen, Rathen und Hohnstein. Die bekanntesten Ausflugsziele sind;
Basteiaussichten, Schwedenlöcher, Amselsee, Polenztal, Burg Hohnstein und Brand.
Östlich von Bad Schandau liegt die Hintere Sächsische Schweiz.
Das Kirnitzschtal mit Oberen Schleuse, Kuhstall, Schrammsteine und Gr. Winterberg bei Schmilka dürften die bekanntesten Wanderziele sein.
Links der Elbe befindet sich das Gebiet der Steine, zumindest die meisten Tafelberge sind hier zu besteigen. Richtung Erzgebirge liegt letztendlich noch das Bielatal mit seinen Felsnadeln.
Blick vom Gamrig bei Rathen Basteibrücke Der bekannteste Stein ist die Festung Königstein. Die markanteste Erhebung dagegen der Lilienstein. Zu den geschichtsträchtigsten Felsen gehört der Pfaffenstein mit seiner Barbarine.
Weitere bekannte Steine sind;
Rauenstein, Kl. und Gr. Bärenstein, Papststein, Gohrischstein, Kleinhennersdorfer Steine, Zschirnsteine und Kaiserkrone.
Die einmalige Landschaft wird westlich vom Erzgebirge und östlich vom Böhmischen Bergland begrenzt.
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