Der Anstoß aller Übel,
oder wie ich Elektriker und Bergfreund wurde.


 
  Atlasausschnitt Es war einmal ein Schmidts Sächsischer Volksschul - Atlas aus dem Jahre 1933. Im Bilderanhang befanden sich u.a. beiliegende Ausschnitte, und zwar das Walchenseekraftwerk sowie die Entstehung einer Landkarte mit dem Beispiel "Lilienstein".
Als Vorschulkind war ich von beiden fasziniert. In den Rohren fließt Wasser, was aus den Alpen kommt und Strom erzeugt und der Lilienstein steht in der Sächsischen Schweiz, war die Erklärung meiner Eltern. Und Strom wäre das, was aus der Steckdose kommt, hieß es auch noch.
Mit meinen 4 Jahren habe ich das mit zwei Nägeln auch sofort überprüft und seit dieser Zeit wollte ich, zum Schrecken meiner Eltern, Elektriker werden.
 
  Arbeiten wollte ich mal genau in diesem Gebäude am Ende der Rohre. 40 Jahre später erfüllte sich mein Wunsch, allerdings nur als Besucher. Das war 1993.
Und fasziniert bin ich immer noch. Von den Bayerischen Voralpen und vom Walchenseekraftwerk.
 
Der Lilienstein mußte schon eher dran glauben. 1958 stand ich das erste Mal oben. Seitdem war ich während den Schulferien regelmäßig in der Sächsischen Schweiz. Auch als Erwachsener hatte das Interesse nicht nachgelassen. Ich fühle mich eigentlich als Kenner des Gebirges.
Auch jetzt geht es immer wieder nur in das Elbsandsteingebirge, obwohl doch die Welt soooo... groß ist.
 
Aber fragen Sie mal einen Weltreisenden nach Lilienstein und Walchensee!
Atlasausschnitt